Service und Unterhalt

Auch wenn unsere Installationen sehr langlebig sind, ist ein regelmässiger Unterhalt der Anlagen im Interesse des Hausbesitzers, aber auch der Umwelt unabdingbar. Ein regelmässiger Service trägt wesentlich zum umsichtigen Umgang mit Wasser, Energie und Reinigungsmitteln bei.

 

Wasser

Tropfende Wasserhähne, rinnende WC-Spülkästen und tropfende Leitungen führen zu Schäden, sichtbaren Verunreinigungen und zu hohen unnötigen Kosten, da regelmässig Kosten für den Bezug von Frischwasser und für die Abwasserentsorgung anfallen.

 

Energie

Die Erwärmung von Wasser braucht Energie in Form von elektrischem Strom, Heizöl, Gas oder Holz. Auch alternative Energiesysteme wie Wärmepumpen oder Sonnenkollektoren brauchen für den Betrieb elektrische Energie.

 

  • Hartes Wasser führt zu Kalkbildung im Boiler und dies wiederum hat höhere Energiekosten und allenfalls auch Schäden an den Anlagen zur Folge.
  • Zirkulationsleitungen und Heizbänder bieten zwar einen höheren Komfort, können aber im 24-Stunden-Betrieb zu Energieschleudern werden.
  • Die optimale Temperatur (60°) bei der Wassererwärmung spart Energie. Wird das Wasser zu stark erwärmt, muss es nachher vor Gebrauch wieder mit Kaltwasser vermischt werden, was energetisch unsinnig ist.
  • Geschirrspüler und Waschautomaten älteren Datums genügen den heutigen Energiestandards nicht mehr und kosten über die Jahre im Betrieb oft mehr als ein Ersatz durch moderne Geräte.
  • Die Überprüfung des Standby-Betriebs von Geräten hilft, unnötige Energie einzusparen.
 

Reinigungsmittel

Schonende, auf die Produkte abgestimmte Reinigung und die richtige Dosierung bringen optimale Ergebnisse und reduzieren die Wasserbelastung.
Ökologisch abbaubare Reinigungsmittel sind ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz.

 

Wassersparen

  • Die Benutzer haben selbst entscheidend Einfluss auf die verbrauchte Wassermenge, in dem sie das Wasser nur dann fliessen lassen, wenn es auch wirklich gebraucht wird.
  • Mischbatterien mit Eco-Funktion verhindern überflüssigen Wasserverbrauch. Moderne Spülkästen haben eine Zwei-Mengen-Betätigung.
  • Wenn Geschirr unter dem fliessenden Wasser abgewaschen wird, braucht dies wesentlich mehr Energie als ein moderner Geschirrspüler.
  • Im Garten ist die ‚gute alte Giesskanne‘ nach wie vor die sparsamste Art der Bewässerung.

Zeitgemässes Handeln zahlt sich aus und schont die Umwelt.

 
01

Wenn Sie während dem Zähneputzen das Wasser nicht laufen lassen und die Hände mit kaltem Wasser waschen, sparen Sie pro Jahr rund 250 Kilowattstunden Energie und nahezu 10’000 Liter Wasser.

 
02

Durch den Kauf einer Duschbrause mit Energy-Label kann eine vierköpfige Familie den Warmwasserverbrauch pro Jahr um rund 38'000 Literreduzieren und so ganz ohne Komforteinbusse 180 Franken einsparen.

 
03

Duschen statt baden: So können Sie pro Jahr rund 30’000 Liter Wasser und 750 Kilowattstunden Energie sparen.

 
04

Wenn Sie Ihre Armaturen mit Spareinsätzen versehen, können Sie den Energieverbrauch pro Jahr um rund 700 Kilowattstunden und die Wassermenge um rund 30’000 Liter senken.

 
05

Wenn Sie zum Abwaschen einen Geschirrspüler verwenden, braucht Sie kein schlechtes Gewissen zu plagen. Eine gefüllte Maschine verbraucht erheblich weniger Wasser und Energie als die entsprechende Geschirrwäsche von Hand. Verwenden Sie aber phosphatfreie Spülmittel.

 
06

Zum Duschen braucht es weniger warmes Wasser als zum Baden. Sie können mit der gleichen Menge Energie, die Sie für ein Bad brauche, zirka drei Mal duschen und sparen so zwei drittel der Energiekosten ein.

 
07

Wenn ein Ventil des WC-Spülkastens undicht oder verkalkt ist, läuft ständig etwas Wasser aus. Ein undichter Spülkasten verliert so pro Jahr bis 50’000 Liter Wasser, was zirka 200 Franken Wasser- und Abwassergebühren kostet.

 
08

Warmwasser sollte nicht heisser als 55 bis maximal 60 Grad sein. Prüfen Sie am Thermostaten Ihres Boilers die eingestellte Temperatur oder messen Sie die Austritts-Temperatur am Wasserhahn. Eine maximale Temperatur von 50 Grad spart nicht nur Energie, sondern reduziert auch die Kalkablagerungen.

 
09

Beim Kauf von Duschbrausen und Armaturen sollte man auf die neue Energieetikette achten. Sie zeigt, wie viel warmes Wasser durch die Sanitärprodukte fliessen. Ist eine Brause mit einem A versehen, verbraucht sie weniger. Bei einem G hingegen verschwendet man unnötig Wasser. Wer Produkte mit A-Energieetiketten kauft, profitiert gleich doppelt: Sie sparen nicht bloss Energie, sondern auch Geld.